Frei. Fürs Fernweh

Hat das Verlieren nicht einen ganz furchtbaren Ruf? Verlier’ nicht den Ausweis, verlieren Sie nicht Ihre Fassung, verliert nicht die Orientierung. Zuweilen ist das Verlieren doch auch eine Kunst. Gedankenverloren wird der Kopf frei. Und aus dieser Leere, dem weißen Blatt Papier, entsteht Kreativität.

Ein Neuanfang. Bekanntes über Bord. Ausbrechen.

Oft entdeckt erst der wache, der andere Blick den Kern einer Sache. Damit lässt sich das Oberflächliche vermeiden, das Offensichtliche. Denn nichts langweilt den Betrachter, den Nutzer mehr. Er ist neugierig auf etwas wirklich Neues. Etwas, das ihn fasziniert, seine Sinne anspricht. Diese Sehnsucht versuche ich zu erfüllen – indem ich mich vollständig auf Ihre Aufgabe einlasse. Möglichst unvoreingenommen. Denn dieses Fernweh nach dem Fremden ist sie: unsere gewaltigste Chance, die Botschaft erfolgreich auf ihre Reise zu schicken. Und das sollten wir nicht aus den Augen verlieren.


„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!“

Antoine de Saint-Exupéry